Werkstatt, Büro und Buchhaltung auf derselben Plattform — ohne Integrations-Albtraum.
Ein ERP wird in der Fertigung nicht an der Funktionsliste gemessen, sondern an einer einzigen Frage: Weiß ich um 15 Uhr, wo Auftrag 4711 steht, was er bisher gekostet hat und ob er den Liefertermin hält? İLGERU beantwortet diese Frage aus einem Datenbestand — ohne Rückfrage in der Halle und ohne Excel-Abgleich.
Die sechs Module bilden den vollständigen Weg vom Kundenauftrag bis zur Rechnung ab: Planung (MRP), Produktion (MES), Lager, Instandhaltung (CMMS), Qualität (QMS) und Finanzen. Sie können mit einem Modul starten und später erweitern; technisch bleibt es dieselbe Installation, dieselbe Datenbank und dieselbe Anmeldung.
Besonderes Gewicht liegt auf der Betriebsdatenerfassung. Rückmeldungen entstehen dort, wo gearbeitet wird — am Terminal an der Maschine, per Barcode, in Sekunden. Erst dadurch werden OEE, Durchlaufzeiten und Nachkalkulation belastbar. Alles andere ist geschätzt, und geschätzte Zahlen haben noch keinen Liefertermin gerettet.
Was es macht: Echtzeit-Produktionsverfolgung, Arbeitsaufträge, Bediener-Terminals, OEE und ANDON-Tafel.
Wer es braucht: Jede Fabrik, die wissen will, was gerade auf welcher Maschine läuft.
Was es macht: Auftragsgesteuerte Materialbedarfsplanung, intelligente Reihenfolge, Kapazitäts-Bedarfs-Visualisierung.
Wer es braucht: Auftragsfertiger mit 20+ aktiven Jobs auf gemeinsamen Ressourcen.
Was es macht: Mehrlager-Bestand mit Chargen-/Seriennummern, Barcode-Scanning, automatische Bestellpunkte.
Wer es braucht: Jeder, der genug hat von "ausverkauft, weil keiner Bescheid wusste".
Was es macht: Wartungskalender, Störungsprotokolle, MTBF/MTTR-Analyse, Ersatzteile mit Lager verbunden.
Wer es braucht: Werke, in denen eine defekte Maschine den Tag killt.
Was es macht: NCR/CAPA-Workflows, Prüfpläne, Lieferantenbewertung, volle Chargenrückverfolgung.
Wer es braucht: Zulieferer für Automotive, Luftfahrt, Lebensmittel — überall wo Rückruf existenziell ist.
Was es macht: Fakturierung, Kontokorrent, e-Rechnung, Standard-Buchhaltung.
Wer es braucht: Jede Fabrik — aber mit Produktionsdaten verknüpft, sodass die Kosten echt sind, nicht geschätzt.
Jedes Modul liest und schreibt in dieselben Daten. Ein Auftrag im MES aktualisiert das Lager. Eine Störung im CMMS pausiert MRP. Eine Qualitätsabweichung im QMS löst eine CAPA aus — alles in einem Dashboard, ohne API-Klebearbeiten, ohne nächtliche Batches, ohne "die Systeme sind nicht synchron, sorry".
Vier Schritte, die in der Praxis jeden Tag hundertfach ablaufen — hier einmal von der Bestellung bis zur Nachkalkulation durchgezeichnet.
Aus dem Kundenauftrag löst die Planung die Stückliste auf und vergleicht den Bedarf mit Beständen, offenen Bestellungen und Wiederbeschaffungszeiten. Fehlteile werden sichtbar, bevor die Maschine steht; automatische Bestellpunkte im Lager verhindern, dass Standardmaterial überhaupt erst knapp wird. Die Kapazitätsansicht zeigt, welche Woche bereits überbucht ist, bevor Sie einen Termin zusagen.
Die Feinplanung sortiert die Arbeitsgänge nach Liefertermin, Rüstaufwand und verfügbarer Maschine. Jeder Vorschlag lässt sich von Hand überschreiben — das System plant, entschieden wird in der Arbeitsvorbereitung. Fällt eine Maschine durch eine Störungsmeldung aus der Instandhaltung aus, erscheint die Auswirkung sofort im Plan statt erst in der Frühbesprechung am nächsten Tag.
Der Bediener meldet Start, Gutstück, Ausschuss und Störgrund am Terminal an, meist mit einem Barcode-Scan. Daraus entstehen laufende OEE-Werte, Stillstandsgründe und der tatsächliche Auftragsfortschritt. Die ANDON-Anzeige in der Halle zeigt allen denselben Stand, sodass Meister und Büro nicht über zwei verschiedene Wahrheiten diskutieren müssen.
Prüfpläne greifen im Wareneingang und im Prozess; eine Abweichung erzeugt einen NCR und bei Bedarf eine CAPA, Chargen- und Seriennummern bleiben rückverfolgbar. Parallel führt die Instandhaltung Wartungskalender, Störhistorie sowie MTBF- und MTTR-Auswertungen. Am Ende steht eine Nachkalkulation auf echten Zeiten und echtem Verbrauch — nicht auf Erfahrungswerten.
Ja, das ist sogar der häufigste Weg. Viele Betriebe starten mit Lager oder Produktion, sammeln vier bis acht Wochen Erfahrung und schalten danach Planung, Qualität oder Instandhaltung dazu. Weil alle Module auf derselben Datenbank liegen, entsteht beim Erweitern keine Migration, kein Datenabgleich und kein zweites Login.
Über Excel- beziehungsweise CSV-Import und, wo vorhanden, über die Schnittstelle des Altsystems. Wir übernehmen Artikel, Stücklisten, Arbeitspläne, Kunden, Lieferanten und offene Aufträge. Die Datenübernahme gehört zur Einführung und wird nicht separat berechnet — Aufwand entsteht vor allem dort, wo Altdaten unvollständig oder widersprüchlich sind.
Ja. Der Standardweg ist die manuelle Rückmeldung am Terminal per Barcode; dafür genügt ein Tablet oder ein einfacher Industrie-PC je Arbeitsplatz. Die Anbindung über SPS, CNC oder OPC-UA ist eine Ausbaustufe, die Stillstände automatisch erfasst — sinnvoll, aber keine Voraussetzung für den Start.
Ja, Mehrlager- und Mehrstandortbetrieb ist vorgesehen: getrennte Bestände und Arbeitsplätze, gemeinsame Stammdaten, konsolidierte Auswertung. Ab welchem Paket der Multi-Site-Betrieb enthalten ist, steht auf der Preisseite. Bei zwei Werken mit unterschiedlicher Fertigungstiefe sehen wir uns die Struktur vorher gemeinsam an.
Das Finanzmodul deckt Faktura, Kontokorrent und die türkischen e-Rechnungsvorgaben ab. Für deutsche, österreichische oder schweizerische Buchhaltungspflichten arbeiten Kunden mit Exporten in ihr bestehendes System; eine zertifizierte DATEV-Schnittstelle liefern wir nicht mit. Was Ihre Steuerkanzlei konkret benötigt, klären wir vor dem Piloten.
Felder, Prüfpläne, Rollen, Belegvorlagen und Berichte sind konfigurierbar, ohne dass wir Code anfassen. Darüber hinausgehende Sonderentwicklungen sind möglich und werden als Projekt mit schriftlichem Aufwand kalkuliert. Wir raten allerdings dazu, die ersten Wochen im Standard zu fahren und erst danach zu entscheiden, was wirklich fehlt.
Kostenlose 30-Minuten-Demo. Zeigen Sie uns einen echten Auftrag, wir lassen ihn live durch İLGERU laufen.